Streetworkerin der Stadt Meißen

Seit dem 1. Juli 2016 hat Meißen eine Streetworkerin – Aliki Reyes – sie unterstützt jetzt Jugendliche und ihre Familien in schwierigen Lebenssituationen und motiviert sie für aktive Lebensgestaltung.

Zur Person

  • Aliki Reyes, 35 Jahre alt, in Brandenburg an der Havel geboren und aufgewachsen
  • Erziehungswissenschaften und Soziologie an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg studiert
  • Seit 2012 wohnhaft in Meißen
  • 2012 – 2016 in der stationären Jugendhilfe als Betreuerin tätig gewesen
  • Seit Juli 2016 tätig bei der Stiftung Soziale Projekte Meißen (SoPro) als gemeinwesenorientierte mobile Jugend- und Familienarbeiterin (Streetwork) für die Stadt Meißen

Angesprochen sollen sich Nachbarn, Schule, Ämter, Familienangehörige, aber auch Hilfesuchende selbst fühlen.


Wenn Sie Hilfe brauchen oder Menschen kennen, die Hilfe benötigen, rufen Sie bitte unter Telefonnummer 0172 765 98 53 (Funk) oder 03521 476 76 81 (Festnetz) Frau Reyes an oder schreiben Sie ihr eine E-Mail an streetworker@sopro-meissen.de.


Ziele:

  • Hilfe und Unterstützung der Jugendlichen und ihrer Familien in ihrer spezifischen Lebenssituation sowie Motivation für ihre aktive Lebensgestaltung durch aufsuchende Arbeit
  • Suchtprävention in der Stadt Meißen durch präventive Angebote
  • Unterstützung der örtlichen Jugend- und Familienangebote durch die Mitwirkung im Netzwerk Sozialer Arbeit der Stadt Meißen
  • Motivierung der Jugendlichen, Familien und Hilfesuchenden bzw. Hilfebedürftigen, Beratungsangebote (Erziehungsberatungsstellen, Suchtberatungsstellen usw.) der Stadt Meißen anzunehmen und sie zu begleiten
  • Die Arbeit richtet sich an:
    • junge Menschen, die von einrichtungszentrierten Angeboten der Jugend- und Jugendsozialarbeit nicht erreicht werden oder diese ablehnen
    • Kinder und Jugendliche, die ausgegrenzt oder von Ausgrenzung bedroht sind
    • Problemgruppen, Benachteiligte wie Schulverweigerer, Drogenkonsumenten, Einzelgänger, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete und Zugehörige auffälliger Subkulturen

Umsetzung:

  • Kontakt- und Vertrauensaufbau durch aufsuchende Arbeit
  • Möglichkeiten der aktiven Kontaktaufnahme durch Handy und Beratungszeiten
  • Verbindung der Methoden der Streetwork, Gruppenarbeit und Einzelfallhilfe
  • Schaffen von Angeboten wie Freizeittreff und AGs (Mädchentreff, Kochtreff, Breakdance usw.)
  • Möglichkeiten der niederschwelligen Beratung für Hilfesuchende und Angehörige:
    • Schulden, wie geht’s weiter?
    • Partnerschaft beendet – was nun?
    • Wohin muss ich mich wenden, wenn ich Unterhalt beantragen will?
    • Ich verliere meine Wohnung?
    • Ich komme nicht weg von Drogen?
    • Ich brauche Hilfe?